Donnerstag, 20. Juli 2017

Pesto mit Ricotta und Walnüssen (Pesto alla siciliana)

Nach ganz vielen Beiträgen zum Backen kommt nun nach langer Zeit mal wieder ein Koch-Beitrag. Dass ich so wenig Neues zum Thema Kochen zu sagen habe, liegt daran, dass ich gerade vor allem Bewährtes für mehrere Leute koche. Neulich habe ich aber mal wieder was ausprobiert. Besser gesagt nachgemacht. Nachdem ich einmal "Pesto alla siciliana", sprich mit Walnüssen und Ricotta aus dem Glas probiert hatte, was wirklich gut geschmeckt hat, kam in gewohnter Blogger-Manier natürlich sofort der Gedanke auf "das kann man doch auch ganz selber machen". Nach ein wenig Recherche habe ich ein Rezept wie folgt abgewandelt.

Das wirklich einzige Manko an dem Pesto ist: die Farbe... die ist einfach nicht so fotogen. Da hilft nur Petersilie zum Garnieren. Und ein Tomatensalat in einer farbenfrohen Schüssel dazu.


Pesto alla siciliana

für 4 Portionen

100 g Walnüsse
200 g Ricotta
ein paar Stängel frische Petersilie
40 g Pecorino
4 EL Walnussöl
50 g Tomatenmark
frisch gemahlener, weißer Pfeffer
Salz
Chiliflocken nach Belieben

Die Walnüsse mit dem Mixer mahlen. dann die anderen Zutaten hinzufügen und alles pürieren. 

Mit der entsprechenden Menge an Pasta und evtl etwas Nudelwasser vermengen. Mit Petersilie garniert servieren.

Sonntag, 9. Juli 2017

Stachelbeer-Marzipan-Tarte

Hier erscheinen gerade verhältnismäßig viele Kuchenrezepte. Ich hab in letzter Zeit doch öfter für meine Gäste gebacken. Gekocht auch, jedoch auf Bewährtes zurückgegriffen und eher beim Backen mal experimentiert. Dass die folgende Tarte entstand, ist hingegen eher dem Zufall geschuldet. Eigentlich wollte ich die bewährte Heidelbeer-Marzipan-Tarte backen. Ich habe jedoch keine schönen Heidelbeeren gefunden und so nahm ich deutsche Stachelbeeren vom Markt mit und habe mein Rezept etwas angepasst. Da die Stachelbeeren etwas säuerlich sind, habe ich ein wenig mehr Zucker verwendet. Und die Menge verdoppelt, jetzt habe ich ja Leute im Haus, die Kuchen essen.


Fazit: Auch Stachelbeeren harmonieren toll mit den Marzipanstreuseln. Ich mag die Tarte übrigens am liebsten, nachdem sie eine Nacht im Kühlschrank war.


Stachelbeer-Marzipan-Tarte

für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

Zutaten für den Teig:
250 g Mehl
125 g Butter
60 ml kaltes Wasser
60 g Zucker
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:
2 EL Zitronensaft
100 g Zucker
200 g Schmand
2 Eier
400 g Stachelbeeren

Zutaten für die Streusel:
150 g Mehl
150 g Marzipan
100 g Butter, weich

Puderzucker zum Bestäuben

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Zutaten für den Mürbeteig rasch verkneten und den Teig mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Anschließend den Teig ausrollen und in der Tarteform auslegen, einen ca. 2 cm hohen Rand formen.

Die Butter für die Streusel spätestens jetzt aus dem Kühlschrank nehmen.
Den Teig allein15 Minuten blindbacken (Backpapier auf den Teig in der Form legen und z.B. getrocknete Bohnen darauflegen, alles in den Ofen schieben).

Für die Füllung den Zitronensaft, Puderzucker, Schmand und das Ei verrühren.
Die Zutaten für die Streusel mit der Hand oder dem Knethaken der Rührgeräts verrühren.
Die Stachelbeeren waschen und halbieren.

Nach 15 Minuten den vorgebackenen Teig aus dem Ofen holen. Die Stachelbeeren in der Form verteilen, dann die Füllung darüber gießen und am Ende die Streusel darauf verteilen.

Die Tarte nochmal 20-25 Minuten bei 180°C im Ofen backen. Vor der Servieren mit Puderzucker bestreuen. 


Und das Rezept passt, um am Kochevent der Tomateninsel teilzunehmen:

Wir kochen uns durch das Alphabet - S

Donnerstag, 29. Juni 2017

Voll im Trend: Kurkuma - und ein passendes Kurkuma-Müsli

Dass Inder in der Regel durch ihren Konsum von Kurkuma nicht an Eisenmangel leiden, war mir durch einen Zeitschriftenartikel, den ich vor ein paar Jahren gelesen habe, bereits in Erinnerung. Dort ging es auch um die positiven Eigenschaften des Gewürzes bzw. der Kurkuma-Wurzel. Neulich brachte meine Mama einen Artikel mit dem Titel "Go Gelb" aus der Brigitte Woman ebenfalls zu Kurkuma mit. Zahlreiche Studien wollen unter anderem die entzündungshemmende, antioxidative und depresionsmildernde Wirkung der Wurzel belegen... hört sich doch alles gut an und macht Lust, Kurkuma zu sich zu nehmen. Das Pulver schmeckt zwar intensiv, aber wenn es passt, auch sehr besonders. Und die gelbe Farbe ist auch toll. So habe ich mir letzte Woche gleich mal ein Müsli zubereitet, nachdem ich per Zufall auf dieses Rezept gestoßen bin. Ein schön anzusehendes und lecker schmeckendes Essen für heiße Tage.


Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt: Und zwar habe ich die Haferflocken mit 1 EL Chia-Samen und 200 ml lauwarmer Milch für 1 Stunde eingeweicht. Dann habe ich das Kurkumapulver und die ganzen anderen Gewürze dazugegeben. Nun habe ich alles in einen Teller gegeben und mit Mango- und Bananenstücken sowie Kokosraspeln und Zitronenmelisse garniert.

Als nächstes wird dann die famose und angesagte Kurkuma-Latte ausprobiert!

Freitag, 23. Juni 2017

Ein sommerlicher Kuchen: Zitronen-Buttermilch-Kuchen

Für das Fest letzte Woche habe ich neben dem Erdbeer-Dessert noch einen Kuchen gebacken. Mir war danach, mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Da ich noch Buttermilch im Kühlschrank hatte und sehr positive Erinnerungen an die Konsistenz des Teiges der Schokomuffins besitze (bei denen ich wirklich mit Öl, Butter, Milch und Buttermilch experimentiert hatte), fiel die Wahl auf einen Kuchen aus Rührteig mit Zitrone und Buttermilch. Sehr frisch-sommerlich also. Der Kuchen wurde zwar nicht so viel gelobt wie mein Erdbeer-Dessert, auf das sich alle gestürzt haben, daher lobe ich ihn nun. Ich bin begeistert, wie saftig der Teig war, sicherlich dank der Buttermilch und wie erfrischend der Kuchen geschmeckt hat.


Das Rezept habe ich bei Kochbar gefunden. Ich hab mich genau daran gehalten (außer dass ich für die Glasur keine 200 g Puderzucker mehr hatte) und der Kuchen war wirklich schnell gemacht. Dafür, dass er so einfach zuzubereiten ist, macht er echt viel her!  Ich glaube, ich werde bald wieder mit Buttermilch backen.

Sonntag, 18. Juni 2017

Schneller Erdbeer-Joghurt-Nachtisch


Für ein Fest am vergangenen Freitag habe ich endlich mal wieder kochen und backen dürfen ... das habe ich in den letzten Wochen vermisst. Als Hauptgericht gab es unter anderem eine große Portion Kartoffelgratin, das kann ich jetzt auch mit der dreifachen Menge für viele Leute zubereiten. Als Nachtisch schwebte mir etwas mit Erdbeeren vor. Aus Effizienzgründen habe ich mich dann gegen die Bisquitrolle entschieden und von einem Dessertrezept aus einer Zeitschrift mit Erdbeeren und Joghurt inspirieren lassen. Das ging wirklich recht einfach und schnell. Aber es war sehr lecker, und hat nach Nachtisch, aber auch nach vielen frischen Erdbeeren geschmeckt. Und der Nachtisch wurde von den Gäste gelobt. Voilà das Rezept für die Kreation:


Erdbeer-Joghurt-Nachtisch

Zutaten für 8 Portionen

1 kg Erdbeeren
200 ml Sahne
600 g Joghurt
50 ml Ahornsirup
1 EL Zucker
1 EL Zitronensaft
Zesten von 1/2 Zitrone
Zitronenmelisse zum Garnieren

Die Erdbeeren waschen, putzen, trocknen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Sahne steif schlagen (am besten mit 1 Prise Zucker) und dann mit dem Joghurt, Ahornsirup, Zucker, Zitronensaft und -zesten vermengen. Die Hälfte der Erdbeeren untermengen.
Die Masse ain 8-10 Schälchen oder Gläser verteilen. Die restlichen Erdbeerstücke darüber streuen und je mit einem Blatt Zitronenmelisse garnieren.